PI.A Lounge – die besondere Veranstaltungsreihe

Mit der PI.A-Lounge bieten wir Ihnen eine besondere Veranstaltungsreihe rund um psychische Themen und der psychischen Gesundheit an. Auch hier ist uns der Praxisanteil und -bezug sehr wichtig. Daher laden wir zu diesen Veranstaltungen Menschen ein, die authentisch und ehrlich von ihren eigenen Erfahrungen aus ihrem Leben berichten. Menschen, die in ihrem Leben selbst an ihre psychischen Grenzen gekommen sind und die ihr Leben teilweise komplett auf »links« gedreht haben.

Lernen Sie deren unterschiedliche Methoden und Herangehensweisen kennen.

Zusätzlich veranstalten wir jedes Jahr einen »Thementag«, der jeweils unter einem bestimmten »Begriff« stehen wird. Erleben Sie an diesem Tag hochkarätige und interessante Referenten, die aus ihren jeweiligen Blickwinkeln heraus das Thema beleuchten werden. 2020 wird es um das Thema »Wahrnehmung« gehen

Die Veranstaltungen der PI.A Lounge werden immer an einem Samstag stattfinden.

Termine 2020

Jährlich pilgern tausende Menschen auf dem Jakobsweg und jedes Jahr werden es mehr. Aber warum? Was ist das Besondere am Pilgern und warum sagt man, soll dieser Weg das Leben verändern? Jürgen Peters wird uns an diesem besonderen Thementag mit auf eine eindrucksvolle Reise nehmen, seine eigene. Er wird darüber sprechen, was ihn überhaupt zum Aufbrechen bewegte und wie er auf dem hunderte Kilometer langen Jakobsweg nach Santiago de Compostela an seine Grenzen gestoßen ist und extreme Herausforderungen überwunden hat. Authentisch und nahbar wird er uns an »seinem« Weg teilhaben lassen. Ein Weg der Freude und Hoffnung, ein Weg der Mühsal, Zweifel und der Veränderung. Ein Weg, der sein bisheriges Leben völlig auf den Kopf stellte und einmal komplett auf »links« drehte. Der Jakobsweg - Ein ganz persönlicher Weg ... der Weg zu sich selbst.

Nach dem Vortrag werden wir gemeinsam zu einer kleinen »Reise« bzw. zu einer »Wanderung« aufbrechen und damit den Tag abschließen.


Wir alle nehmen uns selbst und unsere Umwelt unterschiedlich wahr – Jeder auf seine ganz eigene Art und Weise. An unserem Thementag geht es genau um diese Wahrnehmung und darum, einen Einblick zu bekommen, wie unterschiedlich diese Wahrnehmungen doch sein können. Hierzu haben wir hochkarätige Referenten eingeladen, die uns in ihre eigene »Wahrnehmungswelt« mitnehmen.

Wie fühlt es sich zum Beispiel an, nur aus dem Gedächtnis und der Erinnerung anderer ein detailliertes Bild zu zeichnen? Hat der Zeuge auch auf Kleinigkeiten und Details im Gesicht des Verdächtigen achten können? Ist der Zeuge emotional und auch verbal in der Lage, die Beschreibung der gesuchten Person so exakt weiterzugeben, damit hier ein finales Portrait mit Wiedererkennungswert entstehen kann? Dazu haben wir einen Polizisten a.D. eingeladen. Der Phantomzeichner nimmt uns mit in seinen spannenden Alltag. Einen Alltag, der nicht alleine nur durch die Wahrnehmung anderer, sondern vielmehr auch durch seine eigene Wahrnehmung geprägt ist.

Außerdem erfahren wir, warum manche Menschen äußere Reize wie Geräusche und Gerüche, Gedanken oder Gefühle viel intensiver wahrnehmen als andere. Gehört haben die meisten schon von dem Thema, der Hochsensibilität. Doch warum werden diese Menschen, im Gegensatz zu vielen anderen, oft von ihren eigenen Wahrnehmungen regelrecht überwältigt und fühlen sich an vielen Stellen damit auch überfordert? Zu diesem Thema freuen wir uns auf einen Referenten, der selbst »hochsensibel« ist. Nahbar lässt er uns an seiner Gefühlswelt und seinen Wahrnehmungen teilhaben und daran, warum Hochsensibilität zugleich Fluch und Segen ist bzw. sein kann.

Daneben werden wir uns mit einer weiteren Wahrnehmung beschäftigen, bei der vor allen Dingen junge Mädchen und Frauen nicht selten „kriegerisch“ unterwegs sind und hart mit sich ins Gericht gehen. Der eigenen Körperwahrnehmung. Zum Teil haben sie eine verzerrte Eigenwahrnehmung, ein verzerrtes Spiegelbild, in dem sie sich »anders« sehen und wahrnehmen, als sie in Wirklichkeit sind.
Nicht selten entwickelt sich daraus eine Essstörung. Gründe hierfür können z.B. belastende Lebensumstände oder auch eine Instabilität der Emotionen sein. Oft ist es auch die uns vermittelte »gesellschaftliche Norm« nämlich die, möglichst schlank zu sein. An diesem Tag werden wir eine junge Frau erleben, die uns an ihrer eigenen Krankheitsgeschichte, der Bulimie, teilhaben lässt und uns darüber berichten wird. Ehrlich, nahbar und authentisch. Wir werden erfahren, wie sie sich selbst persönlich in dieser Zeit wahrgenommen und gelitten hat, ob sie überhaupt ihre Bulimie als ernstzunehmende Krankheit gesehen hat und wie schwer es war, diesen Teufelskreis zu durchbrechen und die eigene schiefe »Wahrnehmung« wieder gerade zu rücken.

Wir laden Sie an diesem Tag ein, die Welt einmal mit den Augen und der Wahrnehmung anderer zu sehen und dem nachzuspüren. Melden Sie sich an zu unserem Thementag „Wahrnehmung“. Wir freuen uns auf sie.

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